Veröffentlicht am von Shopeigentümer

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Das Wichtigste in Kürze

Wir alle freuen uns, wenn es endlich in den Urlaub geht: Erholung, Spaß und Spannung stehen in den nächsten Wochen im Mittelpunkt. Zurück bleiben Haus oder Wohnung. Kann man einfach die Tür abschließen und gut ist? Sicher nicht, denn schnell merken auch Einbrecher, dass Ihr Zuhause eine zeitlang unbewohnt ist. Was kann man also tun, die potenzielle Gefahr so weit es geht zu minimieren?

Das erste Zeichen – egal ob Haus oder Wohnung – ist immer der Briefkasten: Wenn der überläuft mit Zeitungen und Briefpost, erkennt jeder am Haus oder im Treppenhaus mit einem Blick, ob eine Wohnung oder ein Haus schon seit Tagen verlassen ist. Die netten Nachbarn werden bestimmt helfen!
Sorgen Sie darüber hinaus dafür, dass das Wasser abgestellt ist (der Aqua-Stopp wird vermutlich genau im Urlaub defekt werden), während beim Strom die permanente Versorgung sichergestellt sein sollte. Wichtig etwa für das Smart-Home, per Handy überwacht, das Auskunft gibt, was drinnen und draußen passiert. Und auch, damit Sie notfalls eingreifen können.
Immer wieder wird auch diskutiert, ob man den Anrufbeantworter mit einem „Urlaubstext“ bespricht – tatsächlich ist das für Einbrecher ein so einfacher Hinweis, man sollte es wirklich vermeiden. Heutzutage kann man, wenn nötig, einfach eine Um- oder Weiterleitung aufs Mobiltelefon schalten. Und es ist wieder ein potenzieller Gefahrenpunkt beseitigt.

Licht an. Licht aus.

Versuchen Sie zu erreichen, dass das Haus nicht so verlassen aussieht. Zum Beispiel können Sie ein paar Lampen im Haus mit Zeitschaltuhren versehen. So brennt auch am Abend Licht. Es gibt darüber hinaus auch Fernsehsimulatoren. So scheint hinter dem Vorhang TV zu laufen – der Stromverbrauch bei solchen Lösungen ist mit modernen LED ja kein Kostenpunkt mehr. Auch Bewegungsmelder am Haus, die ein paar Lampen einschalten, sind immer eine perfekte Abschreckung. Einbrecher mögen das nicht und ziehen weiter. Automatische Systeme scheinen zunächst offensichtlich, sind aber wirksam, da die Gauner stets den unkompliziertesten Weg suchen.

Fenster und Türen sichern

Grundsätzlich sollte man die „Einfallsschneisen“ während des Urlaubs sichern. Wer Rollläden hat, der sollte sie nutzen. Toll sind automatische Systeme, die eine Anwesenheit simulieren und ferngesteuert zum bestimmten Zeiten auf- und zumachen. Wer das nicht kann, sollte zumindest in toten Winkeln oder in dunklen Bereichen die Rollläden vollständig schließen. Doch wenn keine Rollladen vorhanden sind, was dann? Haben Sie gewusst, dass bevorzugt „freie“ Fenster und Türen aufgehebelt werden? Wenn die Fensterbank überladen mit Vasen und Pflanzen ist, werden diese eher gemieden. Außerdem sollten Sie beachten, dass die Fensterhebel verschließbar sind. Checken Sie dann vor der Abfahrt per Rundgang, dass auch wirklich alle verschlossen sind.

Und denken Sie zuletzt daran, noch mal alle Türen zu prüfen: Wurden alle zweimal verschlossen und nicht nur zugezogen? Grundsätzlich ist das auch vielleicht ein Zeitpunkt, einmal über die Qualität der Schlösser nachzudenken ... sind die noch aktuell?!

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